Die Mitarbeiter der GEON verfügen über die verschiedensten sowohl Hochschul- und Fachhochschul- als auch Facharbeiter- und Technikerabschlüsse.
Um sich ein Bild von den vielfältigen Berufsfeldern, die bei uns zum Einsatz kommen, zu machen, finden sie hier eine Auswahl.
Fachleute der Geotechnik und des Bergbaus kümmern sich um die Versorgung der Gesellschaft mit Energie- und Baurohstoffen, sowie mit Erzen, Salzen und Industriemineralen. Häufige Tätigkeiten sowohl im In- als auch im Ausland können z.B. die Planung, Organisation, Leitung und Überwachung der Lagerstättensuche und -erkundung sein. Die umweltverträgliche und wirtschaftliche Gewinnung und Förderung der Rohstoffe sowie deren Transport und Verteilung gehören ebenso zum Aufgabengebiet wie Wirtschaftsanalysen, Umweltverträglichkeitsprüfungen, die Rekultivierung von Bergbaufolgelandschaften und die Entsorgung von Abfällen. Auch die Verfahren der Erkundung, Beurteilung und Bewertung von Gebirgen zum Zwecke der Nutzung als Baugrund, Bau- und Abbauraum beherrschen die Fachkräfte der Geotechnik und des Bergbaus. Sie beurteilen die Standsicherheit und Dimensionierung gentechnischer Bauwerke wie Deponien, Halden, Talsperren und Baugruben und gelten als Baugrundexperten.

Tätigkeitsbereiche:

  • Ingenieurbüros
  • Baufirmen
  • Banken- und Versicherungsgesellschaften
  • Behörden und Forschungseinrichtungen

Die Geologie, ein Teilbereich der Geowissenschaften, beschäftigt sich mit Aufbau, Entwicklung und Entstehung der Erde und der Nutzung ihrer Rohstoffe. Sie untersucht Böden und Gesteinsschichten und die in und auf ihnen ablaufenden chemischen, biologischen und physikalischen Prozesse. Mit den Ergebnissen der Forschungsarbeit erstellen die Geologen geologische Karten und Gutachten. Sie erkunden Rohstofflagerstätten, untersuchen Baugrund und Baugesteine oder begutachten Gesteine für unterirdische Lagerstätten. Sie analysieren den Untergrund bei Straßen-, Wasserstraßen und Tunnelbau und bei anderen Bauvorhaben.

Zu den Hauptaufgaben eines/r Geologen/in gehören:

  • Grundlagenforschung zur Geschichte der Erde und einzelner Regionen
  • Gesteinsproben vor Ort entnehmen
  • Untersuchung und Analyse im Labor
  • Geologische Karten aus den Analyseergebnissen erstellen
  • Lagerstätten von Erdöl, Kohle, Erzen und Wasser erkunden
  • Geodynamische Messungen planen und durchführen
  • Untersuchungen von Baugrund
  • Fachgutachten und fachliche Stellungnahmen erarbeiten
  • Bewertung von Fossilienfunden

Die Geophysik gehört zu den Geowissenschaften. Sie kombiniert die Gebiete der Physik, der Geologie, der Mineralogie, der Petrologie, uva. zu einer eigenen Naturwissenschaft.

Die Geophysik beschäftigt sich hauptsächlich mit der Erforschung der festen Erde und des Erdinnern aber auch mit der hohen Atmosphäre und den Gewässern. Mit Hilfe von geophysikalischen Messgeräten werden geophysikalische Felder erfasst, welche für die menschlichen Sinne oft nicht wahrnehmbar sind. Diese Felder enthalten Informationen über die Struktur und die physikalischen Eigenschaften der Erde, die mit Hilfe mathematisch-physikalischer Modellvorstellungen rekonstruiert werden können.

Die Geophysik erforscht das Innere der Erde und den interplanetaren Raum in der Umgebung der Erde mit den Methoden der Physik. Sie trägt maßgeblich zum Konzept der globalen Plattentektonik bei, das sich mit dem Aufbau der Entwicklung der Lithosphäre, d. h. der festen äußeren Hülle unseres Planeten, befasst. Erdbeben, die Bildung von Ozeanbecken, Gebirgen und Vulkanen, aber auch das Schwerefeld, Magnetfeld und die thermischen Prozesse im Inneren der Erde sind zentrale Forschungsthemen der Geophysik. Für den Menschen ist die Kenntnis dieser geodynamischen Prozesse wichtig, weil sie einerseits mit Naturkatastrophen verbunden sind und Klima und Umwelt beeinflussen, aber andererseits auch für die Bildung von Rohstofflagerstätten und geothermischer Energie verantwortlich sind. Die Angewandte Geophysik als ein Arbeitsgebiet der Geophysik trägt mit ihrem breiten Spektrum physikalischer Messmethoden und tomographischer Abbildungstechniken entscheidend zur Exploration von Bodenschätzen und Grundwasser bei. Auch in der Umwelt- und Klimaforschung, in Geotechnik und Baugrunderkundung werden geophysikalische Messverfahren eingesetzt.

Tätigkeitsbereiche:

  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen
  • Öffentlicher Dienst und Behörden
  • Unternehmen zur Rohstoffgewinnung und im Tief- und Tunnelbau
  • Ingenieurbüros (Stabilitätsuntersuchungen an Gebäuden, Talsperren und Deichen, Deponieüberwachungen, Baugrunduntersuchungen und bergbautechnische Gutachten)

Die Geographie befasst sich mit dem gesamten Systemzusammenhang zwischen Boden, Wasser, Luft und den Wirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der Menschen in diesem Umfeld. Der räumliche Aspekt der untersuchten Systeme steht im Vordergrund. Je nach Betrachtungs- und Beschreibungsweise ergeben sich Berührungspunkte mit den Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften.
Geographen und Geographinnen untersuchen die klimatischen, physikalischen, sozioökonomischen und ökologischen Bedingungen und Veränderungen einer Region. Je nach Aufgabenstellung berücksichtigen sie dabei die Methoden und Erkenntnisse der naturwissenschaftlich-geographischen Forschung (physische Geographie) oder der sozial-, wirtschafts- und geschichtswissenschaftlichen Forschung (Kulturgeographie). Sie sammeln raumbezogene Informationen, bereiten diese auf, speichern und vermitteln sie. Auf Grundlage der gesammelten Informationen erarbeiten sie Planungsgrundlagen sowie Erschließungs- und Entwicklungskonzepte und beraten z.B. öffentliche und privatwirtschaftliche Einrichtungen in Fragen der Raumplanung und Raumordnung. Die Daten finden auch Eingang z.B. in die amtliche Statistik, die empirische Sozial- und Marktforschung, in Informationsdatenbanken, in die Landes-, Regional- und Stadtplanung oder in geographische Karten.

Tätigkeitsbereiche:

  • Forst- und Agrarwirtschaft, Wasser- und Abfallwirtschaft, Landschaftsplanung, Natur- und Umweltschutz
  • Öffentlicher Dienst und Behörden
  • Tourismus und Fremdenverkehr
  • Ingenieurbüros
  • Forschungseinrichtungen, auch an Hochschulen

Die Ingenieure für Markscheidewesen/Geodäsie führen vermessungstechnische Arbeiten im Bergbau durch, vor allem sind sie verantwortlich für die Anfertigung des bergmännischen Risswerkes und alle dafür erforderlichen Messungen und Darstellungen, z.B. über die Auffahrung von Grubenstrecken und den Verlauf von Gleisanlagen. Sie untersuchen die geologischen Schichten einer Lagerstätte, bewerten die Quantität und Qualität des Vorkommens und planen den Bergwerkszuschnitt. Zu ihrem Aufgabengebiet gehören auch das Ermitteln und Aufzeigen von Gefahrenzonen unter Tage und die Erarbeitung von Sicherungs- und Vorsorgemaßnahmen für den Gruben- und Schachtausbau. Sie erstellen Karten über die Abgrenzung von Gewinnungsräumen und die Größe der Berechtigungsbereiche und bearbeiten Liegenschaftsfragen wie Wegerechte oder Zu- und Umleitungen von Gewässern. Die zu erwartenden Auswirkungen des Abbaus auf die Erdoberfläche berechnen sie voraus und erstellen Pläne über Bodenbewegungen, die Standortsicherung bergbaulicher Anlagen und die Wiedernutzbarmachung des vom Bergbau verlassenen Landschaftsraumes.

Sie beschäftigen sich als auf den Bergbau spezialisierte Vermessungsingenieure mit dem Vermessen, Berechnen und Darstellen von Lagerstätten, Grubenräumen und Tagebauen sowie der Festlegung von Eigentumsgrenzen.

Tätigkeitsbereiche:

  • Bergbauunternehmen
  • Dienstleistungsunternehmen innerhalb und außerhalb des Bergbaus
  • staatliche Institutionen und Behörden wir Bergämter, geologische Landesämter, Einrichtungen für den Umweltschutz
  • Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus
  • Versorgungs-, Entsorgungs-und Sanierungsbetriebe
  • Ingenieurbüros
  • Forschungseinrichtungen des Bergbaus und Bauwesens
  • Universitäten und Hochschulen

Der Vermessungsberuf vereint vielseitige Tätigkeiten: ableiten von Gebäudedaten und Höhenmodellen, bewerten von Immobilien und Mieten, erforschen von Erdgestalt, Schwerefeld, Plattentektonik und Erdbeben. Vermessungsingenieure generieren Planungsdaten und Topographie für Raumordnung, Landschafts- und Bauleitplanung, koordinieren Bau- und Planungsprojekte, observieren die Deformation und Setzung an Bauwerken und Boden, sichern Eigentum durch Grenzvermessung, Vermögenszuordnung, Bodenordnung, visualisieren Profile, Ansichten und 3D-Darstellungen und zertifizieren Software und Datensysteme.

Tätigkeitsbereiche:

  • Verwaltung (Ministerien, Behörden)
  • Entwicklung (Gerätehersteller, Softwareentwickler)
  • Forschung und Lehre (Universitäten, Fachhochschulen)
  • Wirtschaft und Industrie (Energie- und Verkehrsunternehmen, Automobilindustrie)
  • Ingenieurbüros

Die Biologie ist die Naturwissenschaft von den "lebenden Systemen". Sie befasst sich mit der Beschreibung und Analyse der allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der Lebewesen, deren Aufbau, Organisation und Entwicklung sowie den vielfältigen Lebensprozessen bis in den Bereich der Moleküle und makromolekularen Strukturen. Das Studium der Biologie ist sehr vielfältig aufgestellt und beinhaltet u.a. die Fachdisziplinen Genetik, Evolutionsbiologie, Mikrobiologie, Naturstoffchemie, Biochemie Zytologie, Botanik, Zoologie, Limnologie und Ökologie/Landschaftsökologie.

Das Arbeitsspektrum eines Biologen (v.a.) mit (landschafts-)ökologischer, botanischer und/oder zoologischer Vertiefung in einem Planungsbüro reicht von der Durchführung von floristischen und faunistischen Kartierungen über die Auswertung und Darstellung der erhaltenen, planungsrelevanten Daten bis hin zur Erstellung von Gutachten (Umweltverträglichkeitsstudien, FFH-Verträglichkeitsprüfungen, Landschaftspflegerischen Begleitplänen, artenschutzrechtliche Fachgutachten). Zudem ist er häufig an Planung und Umsetzung von (Ausgleichs- und Ersatz-)Maßnahmen beteiligt.

Tätigkeitsbereiche:

  • (Fach-)Hochschulen, Berufs- und Fachakademien, Institute, Forschungseinrichtungen
  • Industrie (Pharmazeutische, Chemische, Nahrungsmittelindustrie)
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Gesundheitswesen
  • Öffentliche Verwaltung
  • Planungs- und Gutachterbüros
  • Verbände und Einrichtung des Natur- und Umweltschutzes, Umweltbildungseinrichtungen

Die Verknüpfung von künstlerisch-gestalterischen, naturwissenschaftlich-ökologischen, planerischen und technisch-konstruktiven Aspekten spielt eine wichtige Rolle.

Neben den klassischen Bereichen Freiraumplanung, Landschaftsplanung und Landschaftsbau bieten auch die Gartendenkmalpflege und die Dorfentwicklung als kulturhistorische Aufgaben, Arten- und Biotopschutzplanungen, Umweltverträglichkeitsprüfungen oder die Freizeit- und Erholungsplanung neue interessante Arbeitsbereiche.

Die Landschaftsarchitektur beschäftigt sich mit der Planung und der Gestaltung von Freiräumen. Dabei handelt es sich etwa um Sportplätze, Parks, Gärten oder andere Freizeitanlagen. Außerdem überwacht der Landschaftsarchitekt die konkrete Bauausführung. Seine Tätigkeit ist sehr anspruchsvoll, da man sehr viele Faktoren bedenken muss. Zum einen ist die wirtschaftliche Komponente wichtig, so muss man die Projektkosten stets im Auge behalten. Dazu kommen ökologische, technische oder künstlerische Probleme, die ein Landschaftsarchitekt lösen muss. Die Landschaftsarchitektur ist sehr eng mit den Bereichen Stadt- und Regionalplanung verknüpft.

Tätigkeitsbereiche:

  • Ingenieur- und Planungsbüro
  • Ämter, Ministerien
  • Regional- und Städteplanung
  • Umweltschutz
  • Garten- und Landschaftsbaubetriebe

Die Arbeit von Bauingenieuren ist sehr vielschichtig. Sie bauen u.a. Wohn- und Geschäftshäuser, Fabriken, Kliniken bis hin zu Straßen, Bahnhöfen, Tunneln, außerdem Flughäfen, Häfen, Kraftwerke u.v.m. Der technische Fortschritt hat auch beim Bauen das Arbeitsfeld enorm erweitert. Der Klima- und Umweltschutz spielt eine große Rolle. Komplexes Entwickeln, Planen und Verwerten - das sind die neuen Aufgaben der Bauingenieure in der Projektentwicklung, Finanzierung und im Facility Management.

Folgende Schwerpunkte sind zu nennen:

  • Städtischer Tiefbau (Grundbau, Kanalisation, Wasserversorgung, Kläranlagen)
  • Städtebau und Verkehr (Straßen, Gleisanlagen, Rohrleitungen, Kanäle, Häfen und Flughäfen)
  • Wasserbau und Wasserwirtschaft (Flussbauten, Talsperren, Deichbau, Wasserkraftanlagen, Wasserversorgung und Abwasserreinigung)
  • konstruktiver Ingenieurbau (Brücken, Türme, Industrie- und Verwaltungsbauten sowie Windkraftanlagen)
  • Erneuerbare Energien (Entwicklung Off shore-Windkraftanlagen, Geothermieanlagen usw.)
  • Abfall- und Altlastenentsorgung


Tätigkeitsbereiche:

  • Bauwirtschaft (Projektmanagement, Kostenrechnung, usw.)
  • Ingenieurbüros (Bauwerkplanung, Verkehrskonzepte, Wasserver- und entsorgung usw.)
  • Öffentlicher Dienst (Planung und Überwachung)
  • Dienstleistungen (Immobilienwirtschaft, Facility Management usw.)

Die "Landespflege" ist der traditionelle Oberbegriff für Freiraumplanung, Grünordnung, Landschaftsplanung und -pflege sowie Naturschutz. Sie beinhaltet sowohl Planung, Schutz und Entwicklung als auch Bau und Pflege des besiedelten und unbesiedelten Raumes. Sie agiert im Themenfeld des angewandten Umweltschutzes und vereint dabei in interdisziplinärer Weise die Belange einer langfristigen Sicherung des Naturhaushaltes mit den verschiedenen Landnutzungsansprüchen innerhalb der Kulturlandschaft. Die Landespflege erfasst, analysiert und verwaltet umweltbezogene Daten unter Anwendung praxisbezogener naturwissenschaftlicher Methoden und Instrumente und entwickelt im Rahmen des Umwelt- und Naturschutzrechtes praxisorientierte Lösungsansätze von Umweltproblemen.

Tätigkeitsbereiche:

  • Planungs- und Gutachterbüros
  • staatlichen Umweltbehörden/öffentlicher Dienst, Instituten und Forschungseinrichtungen
  • Verbände und Einrichtung des Natur- und Umweltschutzes
  • selbstständige Planungs- und Gutachtertätigkeit
  • Betriebe in der Industrie, Land- oder Forstwirtschaft
  • Umweltbildungseinrichtungen

Vermessungstechniker bzw. Vermessungstechnikerin ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf. Der überwiegende Teil der 3-jährigen Ausbildung findet im Kataster oder Vermessungsamt oder bei öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren statt. Neben der regelmäßigen fachübergreifenden Ausbildung an der Berufsschule werden vielfach überbetriebliche Ausbildungsmaßnahmen durchgeführt.

Vermessungstechniker arbeiten mit feinen Messinstrumenten und vermessen die Landschaft bis in den kleinsten Winkel. Mit Hilfe von Vermessungen wird die reale Welt mathematisch beschrieben. Denn bevor z. B. Straßen gebaut oder Baugrundstücke genehmigt werden, muss die genaue Lage und Höhe der Flächen berechnet werden. Egal wie schief oder schräg die Landschaft ist Vermessungstechniker kennen immer die richtige mathematische Formel, um genaue Daten zu berechnen. Mit Hilfe dieser Daten werden amtliche Geobasisinformationssysteme und Planungsunterlagen erstellt. Diese Daten sind zum Beispiel für Bauvorhaben, zum Nachweis von Eigentumsrechten an Grund und Boden oder für die Erarbeitung von Plänen wichtig. Vermessungstechniker bereiten die Messungen vor, führen sie an Ort und Stelle durch und werten sie aus.

Tätigkeitsbereiche:

  • Verwaltung (Vermessung, Kataster, Wasser, Schifffahrt, Straßenbau)
  • Kommunale Vermessungsämter, Planungsämter, Bauämter, Liegenschaftsämter
  • Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure
  • Vermessungsbüros
  • Vermessungs- und Liegenschaftsabteilungen großer Industrie- und Dienstleistungsunternehmen